Update: Dresden: Bombenfund an der Carolabrücke

Kampfmittel gefunden – Evakuierung am Mittwoch, 11. März 2026, notwendig.

Update: Dresden: Bombenfund an der Carolabrücke
Bombenfund an der Carolabrücke

Bei der Untersuchung von zwei "Verdachtspunkten" im künftigen Baufeld der neuen Carolabrücke ist am 10. März 2026 eine Bombe gefunden worden. Nach der Begutachtung durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst handelt es sich dabei um eine 250-Kilogramm-Bombe mit Zünder, die entschärft werden muss. Die zweite "Störstelle" war lediglich ein ungefährliches Schrottteil. 

Entschärfung und Evakuierung am Mittwoch, 11. März 2026

Die Entschärfung des Blindgängers ist für Mittwoch, den 11. März, vorgesehen. Die dafür erforderliche Evakuierung im betroffenen Bereich wird am Morgen durchgeführt.

Der vorgesehene Evakuierungsradius beträgt 1.000 Meter um die Fundstelle. Alle Personen, die sich im Sperrbereich befinden, werden gebeten, diesen bis Mittwoch, 11. März, 9 Uhr zu verlassen. Ab 9 Uhr wird die Polizei das Gebiet kontrollieren und noch anwesende Personen aus dem Bereich führen. 

Von dem Ereignis sind rund 18.000 Einwohnerinnen und Einwohner betroffen. Hinzu kommen Personen, die sich beispielsweise als Pendler oder Touristen im Bereich aufhalten. Wie viele Stunden die Evakuierung dauern wird, ist aktuell noch offen.


Innerhalb des rot markierten Bereichs wird am Mittwoch evakuiert.   © Stadt Dresden

Informationen und Kontakt

Bürgerinformationshotline

0351-4887666

Erreichbar zu folgenden Zeiten:

Dienstag, 10. März: 9 Uhr bis 24 Uhr,
Mittwoch, 11. März: 7 Uhr bis 18 Uhr

Es erfolgt eine Warnung über Warn-Apps, die an das Modulare Warnsystem des Bundes (MoWaS) angeschlossen sind.

Menschen, die mobilitätseingeschränkt sind, pflegebedürftig und definitiv nicht selbstständig den Evakuierungsbereich verlassen können und deshalb auf Hilfe der Rettungskräfte angewiesen sind, melden Sie bitte auch beim Bürgertelefon.

Weitere Informationen finden Sie auf dresden.de/bombe.


Update um 15:40 Uhr: Nach Abschluss der Arbeiten können die zuvor eingerichteten Sperrmaßnahmen schrittweise aufgehoben werden. Die evakuierten Bewohnerinnen und Bewohner können in ihre Wohnungen zurückkehren. 

Die Einsatzleitung bedankt sich bei allen beteiligten Einsatz- und Fachkräften sowie den unterstützenden Behörden und Organisationen für die gute Zusammenarbeit bei der Vorbereitung und Durchführung der Maßnahmen. Ein besonderer Dank gilt auch der Bevölkerung für das Verständnis und die Unterstützung während der Evakuierung.